Hof Feuler

Hof Feuler

Auf dem Hof Feuler wird Unmögliches möglich gemacht. Hier kommen nicht nur 300 Patienten und Patientinnen jede Woche in den Genuss von Reit-, Ergo- und Musiktherapie, hier wird auch intensivmedizinisch betreuten Kindern ein unvergessliches Sommerfest ermöglicht. Dann wird die Reithalle des Hofes Feuler zur Intensivstation. Mobile Beatmungsgeräte, Stromversorgung in jeder Ecke des Reitstalls – falls die mobilen Beatmungsgeräte ausfallen sollten – , zuverlässige Therapiepferde, kompetente Therapeuten und zahlreiche helfende Hände machen es möglich, dass schwerstkranke Kinder auf dem Pferderücken sitzen können.

Die Vorsitzende des Pflegevereins für behinderte Menschen auf dem Feuler Hof, Barbara Lau ist selbst betroffene Mutter. Ihr Sohn Alexander kam mit schweren Behinderungen zur Welt. Gemeinsam mit anderen Eltern sorgte Barbara Lau dafür, dass ihre behinderten Kinder Kontakt zu Pferden bekamen und reiten durften. Alexander Lau starb 2001, aber seine Mutter setzt sich weiter für Menschen mit Behinderungen ein. Aus der Eigeninitiative ist ein Therapiehof geworden, der seines Gleichen sucht. In Marl setzen sich zwanzig Therapiepferde, dreizehn Therapeuten und zahlreiche Ehrenamtliche für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige ein. Darüber freuen sich nicht nur dreihundert Patienten, auch alle vier- und zweibeinigen Mitarbeiter fühlen sich auf dem Hof Feuler wohl.

Ohne zu Zögern stellt der Hof Feuler seine Anlage auch 2011 für das Sommerfest der Intensivkinder zur Verfügung.

www.pbm-marl.de

 

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