Wir berichten über die Intensivkinder – Teil I

Celine ist ein ganz besonderes Mädchen. Sie ist elf Jahre alt, liebt rosa und lila, hat es gerne, wenn „so richtig was los ist“ und kann auch schon mal ein wenig zickig sein. So wie Mädchen mit elf Jahren halt sind.

Aber Celine ist auch anders als andere: Sie wird beatmet und durch eine Sonde ernährt. Sie kann sich nicht allein fortbewegen, das Koordinieren ihrer Bewegungen fällt ihr schwer. Sie kann einige wenige Laute artikulieren, verstehen können sie die Menschen, die sie kennen. Celine ist eines der Kinder, die auf intensivmedizinische Betreuung angewiesen sind. Ihre Mutter möchte ihrer Tochter ein normales Familienleben ermöglichen. Deshalb lebt Celine zu Hause und nicht in einem Krankenhaus oder Heim. Sie lebt zusammen mit ihrem Bruder, ihrer Mutter und allen notwendigen medizinischen Geräten in einer Vierzimmerwohnung in Dorsten. Hier herrscht keine Krankenhausatmosphäre: Medizinische Geräte verschwinden hinter rosa Tüll, der Schlauch des Beatmungsgerätes ist umhäkelt – mit rosa Wolle versteht sich. Der Sessel der Krankenschwester steht in Celines Zimmer, abgeschirmt hinter Celines Himmel!-(nicht Kranken-) Bett. Eine Kinderkrankenschwester ist Tag und Nacht in der Familie zugegen. Ihre Hilfe ist notwendig. Alleine wäre Celines Pflege nicht zu schaffen. Celine ist anders als andere Kinder, aber: Vor allem ist Celine etwas Besonderes!

Celine ist besonders fröhlich, begeisterungsfähig, lebensfroh und voller Energie! Wo Celine ist, da „geht die Post ab!“

So auch bei unserem Fotoshooting!

Eine ausführliche Schilderung aller großen und kleinen Erlebnisse dieses Shootings folgt in den nächsten Tagen. Nur schon einmal so viel: Respekt an die Fotografin!

Celine und Balu

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